Letzter Ankertag

Wir liegen in einer weitläufigen Bucht vor Anker, den letzten Tag. Den ersten Ankertag waren wir auch hier, denn es sind nur etwa anderthalb Stunden bis zur Brücke, deren Öffnungszeiten zu beachten sind. Wie genießen den Tag. Die Hitze lässt sich mit der leichten Brise und dem ständigen Ums-Schiff-Schwimmen aushalten. (Auch) heute habe ich alle Spiele fast gewonnen. Im Großen und Ganzen tun wir – nichts! Herrlich! Morgen gleich früh starten wir dann die letzten 25 sm in die Marina. Dort haben wir dann jede Menge zu tun, denn Donnerstag früh wird unser Schiff wieder rausgekrant und auch unser Flieger geht am Nachmittag. Die nächsten zwei Wochen jagt ein Termin den anderen. Da ist es doch gut, zu baden, zu spielen, die Landschaft zu bewundern und das klare Wasser. War es unser letzter Sommer auf unserem Boot?

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Was war Freitag?

  1. Jetzt kann es von mir aus so weitergehen.
  2. Der Gedanke an ein Ende erscheint mir unmöglich.
  3. Es macht Spaß, vom Boot ins Wasser zu gehen.
  4. Ich weiß noch nicht, was mein Highlight in der zweiten Jahreshälfte wird.
  5. Ich frage mich, ob ich mal wieder richtig kreativ werde.
  6. Die Freunde in die Kantina einzuladen war es wert.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf das neue Spiel, morgen habe ich geplant, ganz viel zu schwimmen und am Sonntag möchte ich den Hafen erkunden.
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Hafenerinnerungen

  • Obwohl nicht preiswert (61 Euro), war es eine Wohltat, vom Landliegeplatz wieder ins Wasser zu kommen – Kleopatra Marina
  • In der Mesolonghi – Marina haben wir zweimal gelegen, um den Kühlschrank reparieren zu lassen. Man liegt dort sehr geschützt, viele lassen ihr Boot da und fahren nach Hause. Busse nach Athen zum Flughafen. Waschmaschinen, Duschen, Autoverleih, Laden, Marineshop (wir bekamen eine neue Toilettenpumpe), jede Menge Lokale und Tavernen (39 Euro Liegeplatz); sehr heiß, Das sehr große Segelboot neben uns nervte durch Lichtstrahler und ständig laufende Klimaanlagen.
  • 5 Tage waren wir in der Marina Agia Pelago auf Keffalonia (205 Euro gesamt), als die Winde kamen, wurde es voll, Boote dicht an dicht, aber sehr nette Nachbarn. Der Skipper bekam nachts die Ratte mit, die über unser Deck lief, machte alles dicht und war ihr auf den Fersen. Sie suchte im Nachbarschiff Unterschlupf und versteckte sich dort. Am übernächsten Tag ging sie dort in eine eigens gekaufte Falle und wurde umgebracht.
  • Unser letzter Hafen wird wieder die Kleopatra Marina sein, Boot aufräumen, waschen, Koffer packen, Essen gehen. Dann wieder rauskranen und heimfliegen.
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Schöner Montag

Ein Montag kann so schön sein, wenn man frei hat!

Noch schöner, wenn man erst überlegen muss, welcher Wochentag ist!

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Ankertage

Was macht ihr eigentlich, wenn ihr den ganzen Tag irgendwo vor Anker liegt?

  • aufs Meer, auf die Berge, auf die Landschaft glotzen
  • ständiger Wechsel der Wellen, des Windes, der Temperaturen fast nicht, Licht und Stimmung ändern sich
  • baden: Morgenschwimmen bei ganz ruhigem Wasser, Runden ums Boot, hin und her, im ersten Moment kleine Erfrischung, immer mal wieder ins klare Wasser, ich kann schon Arschbombe mit Nase zu, neulich sogar nachts!, meistens ohne
  • spielen: Kaboo, Shithead, Würfeln
  • Lesen
  • Handy spielen
  • rumliegen, rumsitzen
  • geistige Getränke genießen
  • baden
  • Landgänge (mit dem Dinghi ans Ufer) und ein bisschen hin und hergehen, essen gehen
  • kochen: Gemüse, Nudeln, Reis, Bratkartoffeln, Eier in allen Formen
  • schlimm: dem Kühlschrank ist es auch zu warm, er arbeitet nur unter Landstrom gut
  • baden
  • abends oft ein Film an Deck, mit Kulisse und Mond
  • Der Tag ist schon rum?

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Oh, es ist Freitag!?

  1. Ich möchte wieder in eine Ankerbucht.
  2. Dieses Gewitter kam plötzlich.
  3. Wenn mein Leben eine Fernsehserie wäre, hätte sie den Titel „Hafenkino“.
  4. Zwei Tankwagen braucht die Motorjacht, unfassbar!
  5. Die Rumpelecke in meinem Haus ist auch noch dran!
  6. Rattengefahr! Alle Fenster immer zu, da muss ich durch!
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich über den sicheren Liegeplatz, morgen habe ich geplant, das Wetter abzuwarten und Sonntag möchte ich endlich weiterfahren.

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Keffalonia, den zweiten Autoausflug

Wir liegen in der der Ecke der Marina Agia Pelagia und wollen ein paar Tage hier bleiben, um den starken Wind geschützt abzuwettern. Problemlos haben wir ein Auto bekommen und wollen uns Keffalonia ansehen.So eine wunderschöne, vielfältige, sehr bergige und grüne Insel!

  • Kaffee trinken in einem Garten
  • Mykenische Begräbnisstätte angeschaut
  • zu einem Künstler auf abenteuerlichen Wegen aufs Grundstück gefahren, sehr viele, ganz tolle Skulpturen und Gemälde bewundert
  • eine riesige Klosterkirche (Nonnen) bestaunt, riesige verzierte Kronleuchter und bunte Fresken an Decken und Wänden
  • Im Hof eine über 450 Jahre alte Platane fotografiert
  • weiter durch die Berge und lieblichen Täler bis nach Sami
  • Besuch der Tropfsteinhöhle, schön kühl da unten, die meisten Stalagtiten waren halb abgeschlagen (Eintritt 6 Euro pro Person)
  • in Sami in der Hitze kurz hin und her (Moorings im Hafen, am Stadtkai mit Anker), Mittag gegessen
  • auch heute wieder Hitze Warnstufe orange
  • wir legten uns an den Pool bei der Gaststätte, in der wir aßen, als wir neulich hier vor Anker lagen)
  • ausgeruht im Schatten auf Liegen, immer mal in den Pool und dazu ein kühles Bier – so lassen sich die Hitzestunden ertragen!
  • Abends wieder über Land aufs Schiff, jetzt pustest auch ordentlich!
  • Was für ein schöner Tag! (zumal ich auch noch beim Würfeln gewonnen habe)
  • Ich bin fro, hier sicher zu liegen!
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Alte Freund wieder treffen

Wir fahren mit dem Auto, welches wir soeben übernommen haben, nach Argostoli, die Inselhaupstadt. Wir sehen, dass Freunde unterwegs sind und verfolgen ihre Route auf Vesselfinder. Zunächst schauen wir uns die Stadt an, gen Mittag gibt es fast keinen Schatten! Doch unbedingt musste der Skipper einen Barbershop besuchen, ich saß auch mit drin, hier gab es einen Ventilator! Später bummelten wir duch klimatisierte Geschäfte, um nichts zu kaufen (obwohl wir durchaus bemüht waren). Raus aus der Stadt! Auf dem Weg zu den Sinkholes kamen wir an einem Schattenlokal direkt am Meer vorbei, wir hielten natürlich! Zuerst stiegen wir über ein paar Steine und schwammen hin und her, dann aßen wir Salat und Saganaki und genossen die Aussicht. Wir fuhren ein paar hundert Meter weiter zum Leuchtturm, der wie ein Tempel aussieht. Dort musste ich unbedingt noch mal ins Wasser. Dann fuhren (weit entfernt) die Freunde auf ihrem Kat vorbei! Sie wollten ganz hoch in die lange Bucht, um abzuwettern. Sie schickten den Standort einer Taverne und wir machten uns mit dem Auto los. Wir mussten schließlich um zwei Buchten außen rum, eine schöne Strecke. Wir stellten uns vor, dort nochmal baden zu gegen, doch es war eine Lagune ohne Strand, dafür mit tollen Pflanzen. In der Taverne warteten wir bei Frappe und Wasser, möglichst ohne Bewegung. So heiß! So windstill! Weit draußen ankerte die Kibo. Wir kennen A. uns S. seit Teneriffa (vor fast 4 Jahren), auf Lanzarote und später auf Madeira verbrachten wir gute Zeiten miteinander. Und nun trafen wir uns auf Keffalonia! Eine Freude, uns wiederzusehen! Es wurde ein sehr vergnüglicher Spätnachmittag, dann wollte sie wieder auf ihr Schiff und wir auf unseres. Wir konnten eine Abkürzung mit der Fähre nehmen, mussten durch Argostoli, dann wieder direkt am Tower, denFlugzeugen und der Rollbahn entlang! Nur abgetrennt durch einen Maschendrahtzaun! Spätabends waren wir wieder “Zuhause”. (Übrigens fliegen die Flieger im Landeanflug direkt über uns, gerade so über die Masten!)

Wie wunderbar, alte Freunde wieder zu treffen!

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Freitag, lange her

1.Gestern war es hier weit über 30 Grad.

2. Zur Abkühlung könnte man ins Wasser springen, welches aber auch sehr warm ist.

3. Wenn es so warm ist, knallt das Bier voll rein.

4. Mein Schlafplatz ist vor dem Ventilator.

5. Der beste Durstlöscher ist ein Frappe.

6. Melone ist zur Zeit mein Lieblingssnack.

7. Was dasWochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Serie an Bord, morgen habe ich geplant, zu baden und Sonntag möchte ich baden.

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Kalt im Auto

Im Hafen Mesolonghi stand die Luft, es war einfach nur heiß. So heiß, dass der Kühlschrank ausstieg und wir auf einen Monteur hofften. Wir nutzten für einen Tag ein Auto, welches wir problemlos mieteten. Es lebe die Klimaanlage! Erster Stopp war eine Insel mit Stadt oder Stadt als Insel.Außer uns waren noch drei Touristen dort. Hin und Hergelaufen, Frappe getrunken, Kirche besucht und weiter! Wir fuhren in die Berge zum wohl größten Binnensee Griechenlands. Ich war ein wenig in Sorge, keinen Parkplatz mehr zu bekommen an der Badestelle. Doch es war ein Lost Place, nur wir und ein Mopedfahrer, der bald verschwand. Natürlich gingen wir baden, züchtig in Badebekleidung, wer weiß!?Der riesige See war auch sehr warm, ich ließ wegen der Steinchen sogar meine Sandalen an. Der Fahrer jedoch wollte seine guten Sandalen nicht nass machen. Na ja, er blutete sie dann voll, da er sich den kleinen Zeh im Wasser schnitt. Nun wollten wir unser Hüngerchen in einem Bergrestaurant stillen, doch wir waren die Einzigen dort und somit die Küche kalt. Also weiter, durch die grünen Berge, Serpentienen rauf und runter und rauf und runter. „Hoffentlich müssen wir nicht über die mickrige Brücke da unten!“ Wir mussten. Sehr langsam, sehr laut, sehr abenteuerlich! Gleich dahinter ein Gartenrestaurant mit wunderbarer Aussicht! Unter einem Bau aßen und tranken wir vorzüglich. Zu Fuß gingen wir dann nochmal über die Brücke, um zu fotografieren. Unser Rundkurs führte uns weiter, bis zur Brücke von Patras (das ist eine Brücke!) und dann die Uferstraße entlang wieder nach Mesolonghi. Den Damm entlang fuhren wir bis zur Spitze, um zu baden. Planschen. Einkaufen waren wir auch noch, da der Kühlschrank nun wieder Kühlmittel hatte und wir ihn befüllten. Autoabgabe problemlos! Nebén uns lag inzwischen eine riesige Segelyacht, so breit, wie wir lang, und sehr hoch! Griechen auf einer Luxusyacht. den Ganzen Abend mussten wir ihr Flutlicht ertragen und nachts ihre zwei Klimaanlagen, die direkt an unseren Rumpf plätscherten. Ich schloss alle Fenster, so war es etwas weniger laut und viel mehr stickig. Ich war so sauer auf diese selbstverständliche Rücksichtslosigkeit! Gut, früh abzulegen, wir frühstückten lieber unterwegs! Auf zur Ankerbucht!

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